Tischtenniskreis Rheingau-Taunus (früher Kreis Untertaunus)

Berthold Barbehön 2011Berthold Barbehön. Jahrgang 1931, Verfasser des Berichts und langjähriger Kreiswart des Kreises Untertaunus, derzeit Ehrenkreiswart des Kreises Rheingau-Taunus.
Die Geschichte des Rheingau-Taunus-Pokals und des früheren Kreises Untertaunus wurde vom langjährigen Kreiswart Berthold Barbehön aus der Erinnerung und aus vorliegenden Unterlagen zusammengestellt, leicht bearbeitet vom Kreispressewart Hans Bender.

Die Finalspiele 2015 werden am Samstag, 18 Juli 2015, 17 Uhr, in der Turnhalle Im Rosenthal in Hallgarten ausgetragen.
Heftrich/Erbach, im April 2015 (Berthold Barbehön/Hans Bender)

Pokalwettbewerb

Landratspokal , später Rheingau-Taunus-Pokal
Übersicht Landratspokal
* 1959 – 1967 Teilnehmen können nur Mannschaften die auf Kreisebene spielen, (bis A-Kl.)
* 1968 – 1971 Teilnehmer erweitert bis einschl. Bezirksklassen
* 1972 – 1975 Offen für alle Mannschaften des Kreises, ungeachtet der unterschiedlichen Klassen in der die einzelnen Mannschaften spielen

* Ab 1976 Neues Spielsystem

Eine Mannschaft besteht aus 2 Herren und 2 Nachwuchsspieler, Herren wie Nachwuchs spielen getrennt, jeweils nach dem Corbillon-Cup-System, je 4 Einzel und ein Doppel. Maximal fallen 10 Spiele an. Bei 5:5 Gleichstand fällt die Entscheidung in einem gemischten Doppel aus Herrenspieler/Nachwuchsspieler.

Hinweis zu Einzelheiten aus der Geschichte des Kreises die in dem Bericht zu dem Pokalwettbewerb chronologisch eingefügt sind.
* Der Kreis in 1959
* Trauer 1962 - 1963
* Kreistag 1963
* Kreistag 1964
* Kreistag 1965
* Kreistag 1972
* Kreistag 1977
* Kreistag 1978
* Der Kreis in der Spielrunde 1989/1990
* Kreistag 1992
* 1995, Zusammenschluss der Sportkreise Rheingau und Untertaunus

Landratspokal 1959

Der Landratspokal wird erstmals ausgetragen. Er ist als Überbrückung der Sommerpause gedacht. Im Endspiel stehen sich am 6. Sept. 1959 TV Michelbach und SV 1920 Heftrich in Wehen gegenüber.
Michelbach gewinnt mit 9:4
Landrat Dr. Vitense überreicht den Pokal.
Michelbach Heftrich
1 Selinger (1) - Ewald Barbehön (1)
2 Oehl (1) - Forst (1)
3 Schneider(2) - Berthold Barbehön (1)
4 Schön - Fey
5 Menz (2) - Schuffenhauer
6 Crecelius (2) - Urban

1 Schneider/Menz (1) Barbehön/ Barbehön (1)
Selinger/Schön Forst/Fey

Der Kreis zur Zeit der Spielrunde 1959/60

Bezirksklasse Wiesbaden / Rhg. : TV Bad Schwalbach
Bezirksklasse Limburg/Untertaunus: TSG Idstein und TSG Wörsdorf

A – Klasse: B -Klasse: (4-er)
1 TV Bad Schwalbach 2 1 SV Heftrich 2
2 TV Bermbach, 2 TSG Idstein 3
3 SV Heftrich, 3 TV Idstein
4 TSG Idstein 4 TV Michelbach 2
5 TV Michelbach, 5 SG Oberjosbach/seelbach 2
6 SG Oberjosbach/seelbach 6 SV Seitzenhahn
7 TTC Walsdorf 7 TSG Wörsdorf 2
8 TV Wehen

Klassenleiter A : Kreiswart Wilhelm Wöll
Klassenleiter B : Heico Tettenborn, Langschied
Kreisjugendwart: Wolfgang Bauer, TV Wehen

Januar 1960: Der SV Heftrich richtet den „Bunten Abend „ für die TT- Mannschaften aus. Programm nach der TV Sendung „Einer wird gewinnen.“ Quizmaster ist Kreiswart Wilhelm Wöll.

Landratspokal 1960

21.08.1960, Neuauflage des Endspieles aus dem Vorjahr in Oberseelbach. Michelbach gewinnt mit 9:4 gegen Heftrich. Landrat Dr. Vitense überreicht den Pokal.

Landratspokal 1961

Zum 3. Mal wird der TV Michelbach Pokalsieger, in der Halle des TV Idstein gewinnen die Michelbacher gegen den TTC Wallbach mit 9:4, gegen Heftrich mit 9:1

Landratspokal 1962

Weiter ohne die Bezirksklassenvereine, Bad Schwalbach, Idstein u. Wehen, (Wehen hat den Klassenerhalt nach dem Aufstieg 60/61geschafft). Die Pokalrunde im Sommer 1962 gilt noch für die abgelaufene Saison, deshalb ist der TV Michelbach mit seiner ersten, in die Bez.Kl. aufgestiegenen Mannschaft noch mit dabei. Michelbach gilt aufgrund seiner ausgeglichenen Besetzung als hoher Favorit, erreicht auch leicht das Endspiel in Oberseelbach gegen den TTC Wallbach, der aber sorgt für eine Überraschung, holt „vorne“ 4 Punkte und gewinnt letztlich mit 9:6.

Landratspokal 1963

SG Oberjosbach/seelbach und die TSG Idstein 2 trennen sich zunächst 8:8
Es wird eine Wiederholung vereinbart die, die SG mit 9:4 gewinnt

Trauer

Im Spätherbst 1962 stirbt der 18 jährige Willi Kugelstadt aus Seitzenhahn während eines Tischtennistrainings an einem plötzlichen Herzversagen. Willi Kugelstadt war ein hochtalentierter Jugendspieler, wechselte von Seitzenhahn zu dem TV Wehen wo er in der 1. Mannschaft in der Bezirkskl. spielte. Die Wehener Spieler trainierten ihm zuliebe verschiedentlich in Seitzenhahn. Bei einem dieser Trainingsabende geschah das Unfassbare. Nach dem Ende eines Spieles wollte Willi die Platte verlassen als er leblos zusammenbrach.

Im März 1963 verstirbt der Kreiswart Wilhelm Wöll an einem Krebsleiden. Die Nachricht löst bei allen die ihn kannten Trauer und Bestürzung aus. Kaum jemand wusste von der Schwere seiner Krankheit. Der TT-Kreis war sich bewusst, dass er, zunächst, niemanden finden wird, der die hervorragende Arbeit von Wilhelm Wöll fortsetzen kann.

Kreistag 1963 in Michelbach
Es steht an das Amt des Kreiswartes zu besetzen. Lange Zeit sieht es so aus als es hier zu keiner Lösung kommen würde. Erst nach einer längeren Ansprache des anwesenden Hess. Vorstandsvorsitzenden (heute Präsident) Lotz, erklärt sich .......Engler, TTC Wallbach, bereit das Amt für ein Jahr zu übernehmen.

Landratspokal 1964

TTC Bad Bad Schwalbach – TSG Idstein 2 9:4,
Landrat Dr. Günter überreicht den Pokal

Kreistag am 25.4.1964 in Idstein
Wahlen,
Kreiswart : Karl Ludwig, Bad Schwalbach
Stellvertreter: Wilhelm Schön, Oberseelbach
Pressewart : Wilhelm Schön, Oberseelbach (hat das Amt seit der Kreisgründung inne)
Jugendwart: Norbert Buchmann, Oberjosbach, bisher Wolfgang Bauer, Wehen
Vors. Rechtsausschuss: Wilhelm Hofmann, Michelbach
Klassenleiter A: Kreiswart
Klassenleiter B: Karl Pokoyski, Idstein

Landratspokal 1965

Es wird mit Vor- u, Rückrunde gespielt.

In der Spielrunde1964/65 wurde die Meisterschaft in einem Endspiel zwischen der TSG Idstein und der SG Oberjosbach/seelbach entschieden. Idstein gewann 9:6 Im Halbfinale des Landratspokals treffen die Mannschaften wieder aufeinander Im Vorspiel stehen sie sich in Oberseelbach gegenüber. Idstein gewinnt beide Doppel und geht mit 2:0 in Führung. Dann aber machen die Idsteiner keinen Punkt mehr, verlieren am Ende mit 2 : 9
Im Rückspiel in Idstein gibt es dann wieder, ein dem Stärkeverhältnis der beiden Mann-schaften, entsprechendes Ergebnis. Mit dem 8:8 erreicht die SG das Finale.

Die SG Oberjosbach/seelbach gewinnt den Landratspokal mit einem 9:2 gegen den TV Michelbach

Außerordentlicher Kreistag m 21.8.1965 in Bermbach
Ergänzungswahlen, Jugendwart, Klassenleiter A

Kreiswart : Karl Ludwig, Bad Schwalbach
Stellvertreter: Wilhelm Schön, Oberseelbach
Pressewart : Wilhelm Schön, Oberseelbach
Jugendwart: Wilhelm Kirsten, Michelbach,
Vors. Rechtsausschuss: Wilhelm Hofmann, Michelbach
Klassenleiter A: Berthold Barbehön, Heftrich (neu)
Klassenleiter B: Karl Pokoyski, Idstein

Vereine 1. TV Bad Schwalbach
2. TV Bermbach
3. TTC Dasbach, neu hinzugekommen
4. SV Heftrich
5. TSG Idstein
6. TV Michelbach
7. TV Oberjosbach
8. TTG Oberseelbach
9. TTC Wallbach
10. TTC Walsdorf
11. TV Wehen
12. TSG Wörsdorf

Mannschaften Bezirk 4 Jugend 7
A-Klasse 9 Schüler 7
B-Klasse 4 Zusammen 31 Mannschaften

Landratspokal 1966

TSG Idstein 2 – TV Michelbach 9:4,
dem Endspiel folgt ein Rechtsstreit, der mit einem unbefriedigten Ausgang endete. Da geschah folgendes: Bei der Einführung des Wettbewerbes in 1959 wurde festgelegt, dass nur Mannschaften der Kreisklassen teilnahmeberechtigt sind. Michelbach gewinnt den Pokal 1959, 1960 und 1961, erreicht in 1966 zum 6. Mal das Finale. Zwischenzeitlich kann sich der Verein durch den Spieler Hüskens verstärken, ein Spieler der vorher höherklassig gespielt hat und der in der kommenden Runde die Nr. 1 der Bezirksklassenmannschaft sein wird. Folgerichtig setzen die Michelbacher Hüskens bei dem Endspiel nicht ein. Zu gleicher Zeit hat sich auch die TSG Idstein verstärkt. Jupp Lamers ein Landesligaspieler wechselt von Unterliederbach nach Idstein. Lamers ist nicht nur die Nr.1 in Idstein, er ist zu diesem Zeitpunkt auch der stärkste Spieler im Kreis. Das hindert die Idsteiner aber nicht mit Lamers als die Nr.1 ihrer 2. Mannschaft das Endspiel zu bestreiten. Das Spiel findet unter der Leitung von Kreiswart Karl Ludwig in Bad Schwalbach statt. Nun bestätigt sich, dass sich der Schwerpunkt des TT-Sportes doch in der östlichen Kreishälfte befand. Im westlichen Teil wusste mit Lamers niemand etwas anzufangen. Das Endspiel verläuft ohne Zwischenfälle, Idstein gewinnt 9:4, der Kreiswart überreicht den Pokal.
Nach Beginn der Spielrunde 66/67 können die Michelbacher in der Tageszeitung nachlesen um wen es sich bei dem Spieler Lamers handelt. Sie legen Protest ein, und eröffnen damit einen regelrechten Schlagabtausch .
* Idstein erklärt es sei das erste Spiel von Lamers in Idstein gewesen, er hätte bei ihnen bis
zum Zeitpunkt des Endspieles noch nicht in einer höheren Mannschaft gespielt.
* Kreiswart Karl Ludwig kann sich nicht entschließen das Endspiel aufzuheben und Idstein
den Pokal abzuerkennen.
* Michelbach schaltet den Kreisrechtsausschuss ein
* Der erklärt mit 2:1 Stimmen den Einsatz von Lamers als rechtens.
* Michelbach wendet sich an den Bezirkssrechtsausschuss.
* Der fühlt sich natürlich nicht zuständig, es geht ja um keinen Wettbewerb des Hess. TT-
Verbandes
* Bei den Heimspielen der Idsteiner ersten Mannschaft finden sich zahlreiche Zuschauer der
Nachbarvereine ein. Sie äußern dabei ihren Unmut und Unverständnis über das Verhalten
der Idsteiner
* Jetzt erklärt die TT- Abteilung der TSG Idstein sie werde den Pokal an Michelbach
abgeben

* Das aber lehnt der Vorstand der TSG ab.

Landratspokal 1967

TV Wehen – SV Heftrich 9:3

Landratspokal 1968

Erstmals können auch die in der Bezirksklasse spielenden Mannschaften an dem Wettbewerb teilnehmen
Endspiel: TSG Idstein 2 – TTC Bad Schwalbach 9:5

Landratspokal 1969

Endspiel: TSG Idstein 2 – SV Heftrich 9:5

Landratspokal 1970

Endspiel: TV Wehen – TSG Idstein 2 9 : 3

Landratspokal 1971

Nicht ausgetragen

Kreistag in Bad Schwalbach am 05.05.72
Berthold Barbehön, Heftrich löst Karl Ludwig, Bad Schwalbach als Kreiswart ab. Karl Ludwig hatte das Amt 7 Jahre inne, hätte nur weitergemacht wenn sonst niemand zu Verfügung gestanden hätte.


Kreiswart : Berthold Barbehön, Heftrich
Stellvertreter: Wolfgang Best, Kröftel
Jugendwart : Waldemar Müller, Breithardt
Pressewart : Wilhelm Schön, Oberseelbach
Vors. Rechtsausschuss: Karl Ludwig, Bad Schwalbach
Beisitzer : Bruno Bodenheimer, Breithardt
Manfred Sprenger, Bermbach
Helmut Lowin, Wingsbach

Vereine 1. TV Bad Schwalbach
2. TV Bermbach
3. TuS Breithardt
4. TSV Bleidenstadt
5. TTC Dasbach,
6. TV Esch
7. TuS Hahn
8. SV Heftrich
9. TSG Idstein
10. TTC Kemel
11. TV Oberjosbach
12. TTG Oberseelbach
13. TV Michelbach
14. TV Schlangenbad - Georgenborn
15. TTC Wallbach
16. TTC Walsdorf
17. TV Wehen
18. TGV Wingsbach
19. TSG Wörsdorf
20. SV Ramschied

Mannschaften Landesliga 1
Gruppenliga 1 Nachwuchs 19
Bezirksklasse 4
Kreisklassen 33
Damen 6 Zusammen 64 Mannschaften
Landratspokal 1972
Oberjosbach/seelbach – TV Bermbach 9:1

Landratspokal 1973

Teilnahmeberechtigt sind erstmals alle Mannschaften des Kreises
Es wird wieder im einfachen Ko-System gespielt
Erwartungsgemäß stehen sich mit der TSG Idstein, gerade aus der Landesliga abgestiegen, und dem TV Wehen, Gruppenliga, die beiden stärksten Mannschaften des Kreises gegenüber. Der TV Wehen behält mit 9:5 die Oberhand. Die doch deutliche Niederlage für Idstein kam in erster Linie durch das Fehlen des Spitzenspielers Bernd Rübsamen zustande. Bernd Rübsamen, nach wie vor stärkster Spieler des Kreises hat nach dem Abstieg aus der Landesliga sein Verein verlassen, und sich Unterliederbach (oder Kriftel angeschlossen)

Landratspokal 1974

TV Wehen – SG Oberjosbach/seelbach 9:5

Landratspokal 1975

TV Wehen – SG Oberjosbach/seelbach 9:5 (wie im Vorjahr, gleiche Finalisten, gleiches Ergebnis)

1976

Neues Spielsystem
Der TV Wehen hat den Pokal dreimal in Folge gewonnen und kann ihn endgültig in Besitz nehmen. Es wird über einen neuen Austragsmodus nachgedacht. Ein Modus der einer breiteren Basis der Vereine Gewinnschancen einräumt. .Nach dem derzeitigem System liegen die Chance nur bei Wehen, Idstein und Oberjosbach/seelbach. Mit der Einbeziehung der Nachwuchsspieler in den Wettbewerb soll eine Änderung erreicht werden. ( Jugend u. Schüler tragen bisher getrennte Pokalwettbewerbe aus)
Eine Mannschaft besteht aus 2 Herren und 2 Nachwuchsspieler, Herren wie Nachwuchs spielen getrennt, jeweils nach dem Corbillon-Cub-System, je 4 Einzel und ein Doppel. Maximal fallen 10 Spiele an. Bei 5:5 Gleichstand wird die Entscheidung in einem gemischten Doppel aus Herrenspieler/Nachwuchsspieler herbeigeführt.

Endspiele 16.06.76 in Idstein, der Wettbewerb steht ganz im Zeichen der Nachwuchsspieler. Alle Vereine in höheren Klassen wie der Bezirksklasse, Gruppenliga und sogar der Landesliga, spielend, sind zwischenzeitlich ausgeschieden.
Der TV Bermbach mit seinen Jugendspieler Ralf Süssig und Mathias Hartfuß gewinnt den neuen Pokal nach einem 6:3 gegen TuS Breithardt und einem 6:1 gegen den TuS Königshofen

Landratspokal 1977

Der TV Bermbach wird erneut Pokalsieger. Im Endspiel besiegt er den TuS Breithardt mit 6:1.

Kreistag am 27.04.77 in Bleidenstadt
Unter Punkt 9 der Tagesordnung wird der „Schirrmacherplan“ behandelt. Klaus Schirrmacher, Klassenleiter, Eibingen bringt einen Antrag zu dem nächsten Bezirkstag der eine neue Zusammenstellung der Bezirksklassen vorsieht. Bisher wurde,
die Bezirksklasse Nord, aus den Kreisen Limburg – Untertaunus,
die Bezirksklasse Süd, aus den Kreisen Wiesbaden – Rheingau gebildet.

Der„Schirrmacherplan“ sieht 3 Bezirksklasse vor:
Bezirksklasse Limburg aus Kreis Limburg
Bezirksklasse Wiesbaden aus Kreis Wiesbaden
Bezirksklasse Rheingau/Untertaunus aus den Kreisen Rheingau u. Untertaunus

Der Bezirkstag stimmt den Schirrmacherplan“ zu. Für verschiedene Vereine ergibt sich damit eine Aufwertung in der Klasseneinstufung. Breithardt und Oberjosbach/seelbach 2 müssen nicht aus der Bezirkskl. absteigen, Hahn , Wallbach u. Wehen 3 rücken in die gleiche Klasse nach. Ähnlich sieht es in der A-Kl aus, so überspringt der SV Heftrich als Meister der C-Kl. die B-Kl und spielt in der kommenden Runde in der A-Kl. Dagegen zieht der TTC Walsdorf seine Mannschaft aus der Bezirkskl. zurück. Für Walsdorf ist der Rhg. gegenüber dem Limburger Raum fahrtechnisch weit ungünstiger

Joachim Apel, Erbach, wird Nachfolger des zurückgetretenen Bezirkswartes Hans Rix (Bezirkstag in Oberseelbach am 23.06.77

Kreistag am 08.05.78 in Esch
Bezirksvorstandsitzung am 13.08.78 in Breithardt
Der HTTV hat die Klasseneinteilung für die Bezirke neu geordnet. Danach gilt für den Bezirk Wiesbaden:
Gruppenliga

Bezirksliga Nord Bezirksliga Süd


Bezirkskl. Gruppe1 Bezirkskl. Gruppe2 Bezirkskl. Wiesbaden .
Bezirkskl. Rhg. - Ts

Der Kreis legt seinerseits fest: Die Meister u. sonstige Aufstiegsberechtigten der östlichen Kreishälfte steigen in den nördlichen Teil des Bezirkes, die der westlichen Kreishälfte anlog in den Südbereich des Bezirkes auf. Mit dieser Reglung kam der Kreis dem Wunsche des Kreises Limburg (Kreiswart Gerhard Monreal) nach. Limburg will nicht in den Bezirkskl. mit nur Kreismannschaften spielen.
Als Trennungslinie für Ost und West wird die Hühnerstraße (B 417) angenommen.

Die Neuordnung führt zu einer erneuten Klassenaufwertung für einen großen Teil der Mannschaften. So spielten in 76/77 4 Mannschaften des Kreises in der Bezirkskl., für die kommende Saison werden es 13 Mannschaften sein. Dabei hatten die SG Oberjosbach/seelbach 3 und der TTC noch auf den ihnen angebotenen Aufstieg verzichtet.

Landratspokal, 1978

SG Obersjosbach/seelbach - TuS Breithardt mit 6:2.

Landratspokal, 1979

Endspiel in Dasbach SG Obersjosbach/seelbach - TSG Idstein mit 6:1

Landratspokal, 1980

TV Wehen - TuS Breithardt mit 6:3.
Die Spielform für die Austragung des Landratpokales, seit 1976 praktiziert, hat sich bewährt. Die Spitzenstellung einer Herrenmannschaft alleine reicht nicht aus um den Pokal zu gewinnen, es gehört auch eine starke Jugendmannschaft hinzu. Der TV Wehen ist hierfür das beste Beispiel. Nach Einführung des neuen Spielsystem, konnte er nicht mehr ein Finale erreichen, obwohl er über die stärksten Einzelspieler des Kreises verfügt. Das hat sich dann in diesem Jahr geändert, wie aus nachstehendem Spielbericht des Finales zu ersehen ist.
Wehen Breithardt
Jugend Doppel Kraft /Kraft - Rubert /Wagner 1 : 2
Herren Einzel Foellmer - Hense 2 : 0
Heinrich - Grünewald 2 : 1
Scheid - Wagner 0 : 2
Schultz - Ruppert 0 : 2
Herren Einzel Foellmer - Grünewald 2 : 1
Heinrich - Hense 2 : 0
Jugendeinzel Scheid - Ruppert 2 : 0
Schultz - Wagner 2 : 1

Herren 4 : 0 für Wehen
Jugend 3 : 2 für Breithardt
Endstand 6 : 3 für Wehen

Landratspokal, 1981

Endspiel in Breithardt
TV Wehen - TuS Breithardt mit 6:0.

Landratspokal, 1982

TV Wehen - SG Oberjosbach/seelbach mit 6:2.
Wehen hat damit den Pokal zum dritten Mal hintereinander gewonnen und kann ihn in Besitz nehmen.

Damen
Erstmals wird der Pokal auch für Damenmannschaften ausgetragen.
Im ersten Endspiel stehen sich in Idstein der TV Michelbach u. der TV Hausen gegenüber. Hausen hat die stärkeren Damen, holt hier 5 Punkte, Michelbach gleicht mit seinen Mädchen zum 5:5 aus. Im gemischten Doppel das, die Entscheidung bringen muss, behalten die Michelbacher mit 2 : 0 die Oberhand werden so mit 6:5 Pokalsieger.

Landratspokal 1983

Die Vereine des Rheingaukreises nehmen an der Runde mit teil.

Endspiele in Wallbach
Herren
TV Wehen - SV Erbach 6:4.
Damen
TGV Wingsbach – TV Bad Schwalbach 6:5

Sportkreisvorsitzender, Wilhelm Schön überreicht die Pokale
Gäste:
* Bezirkswart Joachim Apel
* Kreiswart Rheingau, Hans Ludwig Mayer
* Bezirksdamenwartin, Christel Olschewski
* Bürgermeister Hünstetten, Schumann

1984

Endspiele in Wingsbach
Herren
SG Oberjosbach/seelbach – SV Aulhausen 6:1
Damen
SG Oberjosbach/seelbach – SV Erbach 6:5
Hubert Cremers, Mitglied des Kreisausschusses überreicht im Auftrage des Landrates die Pokale

1985

Endspiele in Erbach
Herren
TuS Breithardt – TV Wehen 6:3
Damen
SV Erbach - TuS Breithardt 6:4

Anmerkung
In einem offenen Brief drückt der TuS Breithardt sein Unverständnis gegenüber dem Rhg. Kreis aus, der die Austragung des Endspieles nach Erbach vergab, obwohl die dortige Damenmannschaft im Finale stand.

1986

Endspiele in Hahn
Herren
TV Wehen - SV Erbach 6:2
Damen
SG Oberjosbach/seelbach – TSG Idstein 6:2

1987

Endspiele in Erbach
Herren
TV Wehen - SG Oberjosbach/seelbach 6:0
Damen
SG Oberjosbach/seelbach – TuS Rückershausen 6:0

1988

Endspiele in Breithardt
Herren
TV Wehen - Bad Schwalbach 6:0
Damen
TuS Breithardt – TuS Rückershausen 6:4

1989

Endspiele in Bermbach
Herren
TV Bad Schwalbach – SG Oberjosbach/seelbach 6:4
Damen
TuS Breithardt – TuS Rückershausen 6:4

Der erste Kreisbeigeordnete Michael Denzin überreicht die Pokale
Geldpreise
Neben den Pokalen erhält der Sieger 300 DM, der Zweite 200, die Halbfinalisten je 100 DM

Gäste:
Bürgermeister Hans Hikade, Waldems

Der Kreis in der Spielrunde 1989/90

Vereine 1. TV Bad Schwalbach
2. TV Bärstadt
3. TV Bermbach
4. TSV Bleidenstadt
5. TuS Breithardt
6. TTC Dasbach,
7. TV Esch
8. TuS Hahn
9. SV Heftrich
10. TSG Idstein
11. TuS Rückershausen
12. TV Michelbach
13. TV Oberjosbach
14. TTG Oberseelbach
15. SV Ramschied
16. TV Schlangenbad - Georgenborn
17. TTC Wallbach
18. TTC Walsdorf
19. TV Wehen
20. TGV Wingsbach
21. TSG Wörsdorf
22. TuS Königshofen
23. SG Kröftel
24. SG Orlen
25. TTC Wallrabenstein
26. SKV Nieder. – Oberrod
27. SG Görsroth
28. Hausener SV
29. TV 1912 Hausen
30. SG Daisbach
31. TuS Panrod
32. TSV Engenhahn
33. TV Strinz Margarethae
34. SG Wambach
35. TuS Strinz Trinitatis
36. TSV Watzhahn
37. SV Seitzenhahn

Mannschaften
Landesliga bis Bezirksklassen 21
Kreisklassen 63
Jugend 38
Schüler 36
Damen 16
Mädchen 16
Zusammen 190 Mannschaften
Endspiele in Erbach
Herren
SG Oberjosbach/seelbach – SV Erbach 6:5
Es war das bisher spannende und wohl beste Spiel in der Vergangenheit der Pokalgeschichte. Erbach führte 3: 0, 4:1 u, 5:4 und sah mehrfach wie der Sieger aus
Damen
SG Oberjosbach/seelbach – kampflos, TSG Idstein nicht angetreten
Bei der TSG Idstein muss es Informationslücken gegeben haben.

Der erste Kreisbeigeordnete , Michael Denzin überreicht die Pokale und die Geldpreise

Gäste:
Bezirkswart Joachim Apel
Stadtrat Weißenberger Eltville

1991

Endspiele in Bleidenstadt
Herren
SG Oberjosbach/seelbach – SV Erbach 6:2
Damen
SG Oberjosbach/seelbach – . TGV Wingsbach 6:0
Gäste:
Bundesfamilienministerin, Hannelore Rönsch
Bürgermeister Gerhard Hofmann, Taunusstein
Sportkreisvorsitzender des UTK Willy Freund


Kreistag in Walsdorf am 11.06.1992
Neuwahlen
Berthold Barbehön, Hefrich 20 Jahre Kreiswart, tritt nicht mehr zur Wahl an

Neuer Kreiswart, Bruno Bodenheimer, Breithardt

1992

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Wehen – SG Oberjosbach/seelbach 6:3
Damen
TuS Breithardt – TuS Rückershausen 6:2

1993

Endspiele in Wehen
Herren
TV Wehen - TV Bad Schwalbach
Damen
TV Wehen – TGV Wingsbach

1994

Endspiele
Herren
TV Wehen - SV Erbach 6:2.
Damen
TuS Breithardt – TSG Idstein 6:4

1995

Endspiele in Hallgarten
TV Wehen - SV Erbach 6:0.
Damen
TSG Idstein - TSG Wingsbach 6:1

Die Idsteiner Zeitung berichtet von den Finalspielen u. a. :
* Die Pokalrunde wird zum 20. Mal nach dem Modus Erwachsene/Nachwuchsspieler
ausgetragen.
* Bei den Herren erreichte der TV Wehen zum 12. Mal das Finale, ging 11 Mal als Sieger von
den Platten.
* Erbach erreichte zum 7. Mal das Finale, konnte es allerdings noch nicht gewinnen.

* Mit Wehen gewann die bisher jüngste Mannschaft in der Endspielgeschichte das Finale.
15,5 Jahre zählte die Mannschaft im Schnitt

1995 Zusammenschluss mit dem Rheingau Kreis

Schon seit einigen Jahren wird der Landratspokal “Rheingau – Taunus – Pokal“
benannt.

1996

Keine Unterlagen mehr.

1997

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Wehen - TTC Lorchhausen 6:0.
Um den 3. Platz
DJK Blauweiß Winkel – TTV Eibingen
Damen
Nicht ausgetragen

1998

Endspiele in Hallgarten
Herren
TuS Breithardt - DJK BW Winkel 6: 4
Um den 3. Platz
DJK BW Winkel - SG Oberjosbach/seelbach nicht angetreten
Damen
Nicht ausgetragen

1999

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Wehen - TTV Eibingen 6:1
Um den 3. Platz
SV Erbach - TuS Breithardt 6: 4
Damen
Nicht ausgetragen

2000

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Wehen - TuS Breithardt 6:2.
Um den 3. Platz
TTV Eibingen – TTC Lorchhausen 6:3
Damen
Nicht ausgetragen

2001

Endspiele in Hallgarten
Herren TuS Breithardt - TG Oberjosbach 6:2.
Um den 3. Platz
TV Bad Schwalbach – TV Wehen 6:3
Damen
Nicht ausgetragen

2002

Endspiele in Hallgarten
Herren
SV Erbach – TG Oberjosbach 6:4
Mit Erbach gewinnt erstmals eine Mannschaft aus dem Rheingau den Pokal
Um den 3. Platz
TuS Breithardt – TV Wehen 6:3
Damen
Nicht ausgetragen

2003

Endspiele in Hallgarten
Herren
TuS Breithardt - TV Wehen 6:4
Um den 3. Platz
TV Bermbach - TV Bad Schwalbach 6:5
Damen
Nicht ausgetragen

2004

Endspiele in Hallgarten
Herren
TuS Breithardt - TV Wehen 6:3
Um den 3. Platz
SV Erbach – TV Oberjosbach 6:3
Damen
Nicht ausgetragen

2005

Endspiele in Hallgarten
Herren
TuS Breithardt - TV Wehen 6:5
Um den 3. Platz
SV Erbach – Hausener SV 6:5
Damen
Nicht ausgetragen

2006

Endspiele in Hallgarten
Herren
TG Oberjosbach – TuS Breithardt 6:4
Damen
TG Oberjosbach – Hausener SV 4:0
Erstmals konnte nach einer längeren Pause, der Wettbewerb auch bei den Damen wieder ausgetragen werden.

2007

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Oberjosbach – SV Erbach 6:3
Um den 3. Platz
TuS Breithardt - TG Oberjosbach Damen 6:5
Damen
Die Pokalrunde kam erneut nicht zustande. Die Damen der TG Oberjosbach spielten deshalb in der Runde der Herren mit

2008

Endspiele in Hallgarten
Herren
SV Erbach - TG Oberjosbach 6:5
Um den 3. Platz
TuS Breithardt - TG Oberjosbach Damen 6:5
Damen
Wie im Vorjahr, der Wettbewerb kam bei den Damen nicht zustande. Die Mannschaft des TV Oberjosbach spielte wiederum in der Herrenrunde mit.

2009

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Bad Schwalbach - TuS Breithardt 6:4
Um den 3. Platz
TG Oberjosbach - TTC Lorchhausen 6:2
Damen
Wie in den Vorjahren.

2010

Endspiele in Hallgarten
Herren
TV Bad Schwalbach - SV Hallgarten 6:0
Um den 3. Platz
TG Oberjosbach - TTC Lorchhausen 6:5
Damen
Wie in den Vorjahren.

2011

Endspiele in Hallgarten
Herren
SV Hallgarten - TTC Lorchhausen 6:1
Erstmals stehen sich 2 Mannschaften aus dem Rheingau im Finale gegenüber
Um den 3. Platz : TV Bad Schwalbach - TG Oberjosbach, Damen 6:2
Damen
Wie in den Vorjahren.

2012

Endspiele in Hallgarten
Herren
SV Hallgarten - TTC Lorchhausen 6:1
Um den 3. Platz
TG Oberjosbach – ZG Oberjosbach Damen 6:1
Wie in den Vorjahren.

2013

Endspiele in Hallgarten
Herren
TG Oberjosbach – SV Erbach 6:1
Um den 3. Platz
TV Wehen - DJK BW Winkel 6:4
Damen
Wie in den Vorjahren

2014

Endspiele in Hallgarten
Herren : TuS Breithardt - TG Oberjosbach 6:3
Um den 3. Platz
TV Wehen - TV Bad Schwalbach 6:4
Damen
Wie in den Vorjahren

2015

Endspiele in Hallgarten
Herren : TG Oberjosbach – TuS Breithardt 6:5
Um den 3. Platz 
TV Bad Schwalbach I - SV Erbach 6:2
Damen
Wie in den Vorjahren

2016

Endspiele in Hallgarten
Herren : TV Bad Schwalbach -TG Oberjosbach 6:5
Um den 3. Platz 
TuS Breithardt - SV Hallgarten 6:2
Damen
Wie in den Vorjahren

2017

Endspiele in Hallgarten
Herren : TG Oberjosbach – TV Bad Schwalbach 6:3
Um den 3. Platz 
TuS Breithardt - SV Erbach 6:5
Damen
Wie in den Vorjahren